Im Backup&Restore Bereich – oder wie es im Racing English so schön heißt im Business Continuity Management – hat sich bei SharePoint 2010 doch so einiges geändert.
Neben den neuen Möglichkeiten Unattached Content Datenbanken, also Datenbanken, die “offline” sind, wiederherstellen zu können, gibt es nun auch Support für Snapshots (MS SQL Server), sowie einen neuen einfachen Weg um Config Settings zu sichern. Der Read-Only Mode (bereits im SP2 von MOSS 2007 erstmals eingeführt) sowie die Möglichkeiten über Powershell zu scripten aber auch wesentlich mehr über die Central Administration machen zu können runden das Bild ab.
Ein interessantes Detail sprang mir aber ins Auge, das es wert ist, ein bisschen näher betrachtet zu werden. Speziell wenn man eine Backup&Restore-Planung macht – und das empfiehlt sich in jedem Fall
- sollte man diese Grenzen beachten:
Diese Überblicksgrafik zeigt die unterstützten Backup-Größen bei Farmbackups für die unterschiedlichen Methoden. So wird das Backup über SharePoint 2010 bis zu einer Größe von 200GB unterstützt, und zwar full und differential Backups.
Die meiste Auswahl und größte Backupsize bietet hier übrigens der Data Protection Manager 2007 (bis 500 GB und auch inkrementelle Backups) – also sicher eine Überlegung wert. VSS Writer (Volume Shadow Copy Services) sind hier nur als Technologie erwähnt, die von Backupsystemen eingesetzt werden kann: die Grenzen der Backupsize ist daher durch das jeweilig verwendete Backupsystem limitiert und kann nicht allgemein angegeben werden.
Ein bisschen sollte man also schon planen, wenn man beim Restore nicht in der Unterhose dastehen will…