Ein kleines Live-Blogging Update von der TechEd 2009 in Berlin zum Thema SharePoint 2010. Paul Andrew, Technical Product Manager bei Microsoft in Redmond, präsentiert Session OFS215, Microsoft SharePoint Server 2010 Introduction for Developers.
- Paul startet mit dem bekannten blauen Positioning Slide für Enterprise Collaboration
- Die drei Vorteile SP: Developer Productivity - Rich Platform Services – Flexible Development
- SP 2010 kann nun ab windows Vista SP1 und Windows 7 installiert werden – somit Development Deployment Verbesserung; nur als Stand-Alone installation; erfordert Install Guide in SDK; einige PowerShell Scripts helfen, SP zu verwalten; 4Gb RAM; x64; – just for Developers
- Visual Studio Team hat in VS 2010 volle Integration eingebaut (Web Part Designer, Project Types, wsp-Support for deployment, …); arbeiten nicht mit SP 2007 (außer Workflows und Class Library Project)
- SP Designer 2010 ist ganz neu, ebenso das Developer Dashboard (Quick Debug or Monitor Page, SQL Queries sind Hyperlinks, etc.)
- Als Demo-Maschine wird Windows 7 mit 8GB RAM verwendet.
- Demo: Neues SP 2010 Project wird angelegt: Visual Web Part mit einem neuen WebPartControl und LINQ to SharePoint (Employees). Nach Deploy wird nun einfach im SP201 Web durch den neuen Edit-Button im Wiki das eigene WebPart hinzugefügt; das Developer Dashboard zeigt sogar die Ausführungszeit des WebParts sowie weitere Infos – cool.
- Business Connectivity Services bringen LOB Data in SharePoint; Alles, was in einer SP-Liste passieren kann ist somit auch für externe Daten möglich (Datenzugriff, Security, Office-Integration, …): SQL DB, WebService oder selbst geschriebener Service-Code als Entität.
- Dazu ein kleines BCS Demo im BDC Explorer; in Entity1 wird eine neue Update-Methode angelegt und ein Parameter hinzugefügt; dies wird im Code repräsentiert. Methode ReadItem wird durch vorbereiteten Code, ein simples Lookup, ersetzt. Nach Deploy wird in SP eine neue Liste erzeugt; Type External List mit Listen-Name und External Content Type aus der deployten BCS Model Database – voller Support der Liste (natürlich nur sofern sie alle Methoden implementiert hat ;-).
- SP List Verbesserungen: Beziehungen mit Cascade oder Block, XSLT statt CAML, Max. Einträge,, .. (wie u.a. hier im Blog schon beschrieben). dazu auch ein paar Live-Demos.
- Überblick über die Data-Technologies: REST APIs* (URL-Strukturen, ADO.NET Data Services), Client OM*, Data Platform, Server OM, LINQ*. Die Technologien mit * sind brandneu, jene ohne * wurden überarbeitet.
- Kurzes REST-Demo: z.B.: ../_vti_bin/listdata.svc/Employees(1) = zugriff auf Datensatz 1 in der Employees-Liste. In VS wird eine Service-Referenz auf Listen erstellt und diese in einer eigenen WinForm angezeigt.
- In Workflow wurden viele Verbesserungen durchgeführt; kurzes Demo eines neuen Sequential Workflows; Site Workflow (in .NET 3.5); ein kleiner Workflow mit Initiation Form (Mit TaskToken und TaskId und ein bisschen Workflow Code). Deploy und Aufruf in SP von Site Actions, Site workflow und Starten und Durchführung des neuen Workflows bis zum HistoryLog.
- SP hat neue Service Applications; aufgebaut auf WCF und nun ein flexibleres Services Model.
- Ribbon und Dialog Framework sind von Developern erweiterbar (replaceable SharePoint OOB forms; per AJAX)
- Silverlight 3 Objekte, viele neue UIs: Media Player, Web Part, Charts bis hin zu Multiple Dokument Upload.
- Sandboxed Solutions: Code Access Security greift auf APIs und steuert, welche Ressourcen verfügbar sind .
- Zum Abschluss noch ein kleines WebPart-Demo. Nach Build wird das fertige wsp aus dem bin Verzeichnis einfach in die SP Gallery (als Sandbox Applikation) hinzugefügt. Zur Laufzeit werden die SP-Objekte ausgelesen und angezeigt, im Task Manager ist die Auslastung und
- Upgrade & Packaging Verbesserungen und TFS-Integration.
Die Vorfreude auf SharePoint 2010 steigt. ;-)