Live Blogging Teil 1 von der Microsoft Office SharePoint Server Konferenz in Wien

Von Toni Pohl 4. June 2009 12:31

Heute findet gerade die SharePoint-Konferenz in Wien statt. Hier ein paar Eindrücke und Inhalte direkt aus den Sessions pünktlich zur Mittagspause im Überblick – auch wenn´s nicht ganz (aber fast) live ist. ;-)

Bleibt eigentlich noch zu erwähnen, dass die Slides und Demos natürlich baldigst komplett online verfügbar sein werden und meine Live-Mitschriften nur meine subjektiv Highlights sind. Bei eventuellen Fehlern hier bitte einfach kurze Info!

Die Keynote wurde von Gerald Pitschek, Principal Pitschek&Partner gehalten. Gerald stellte einige provokante Fragen – die recht gut den Punkt vieler Projekte treffen:

  • Warum in Projekten jedesmal wieder von Neuem beginnen?
  • Kunden brauchen „verticals“, skalierfähige Lösungen auf einem höheren Level
  • „Langweilige“ Partner nutzt nicht die Potentiale
  • Für Projekte immer eine Roadmap erstellen
  • (Ich hoffe, es) „Sind genug Microsoft-Partner“ anwesend, die nicht nur in Technik, sondern in Nutzen und Anwendung denken?
  • http://ecmkompass.pitschek.com/

David Slight, Regional Practice Directory Europe, „Business value“ betonte den Wert von Online-Zusammenarbeit

  • Es ist kein „Wert“ in SharePoint – sondern in dem was man damit tut!
  • Wir sind „overloaded“ mit Informationen . E-Mails sind ist _keine_ „collaboration“
  • Personen und unstrukturierte Arbeiten passieren täglich (lt. Gartner Studie 72%) ; ein großes Problem sind die vielen verschiedenen Versionen von Dokumenten – pro Person mind. eine Version
  • Optimierungs-Ziel: Strukturen und Prozessabläufe implementieren
  • Wer sucht? Ich finde – gute Einstellung (niemand verwendet gern Zeit für Suche)
  • Zeigte ein youtube-Video „Microsoft New World of Work (Het Nieuwe Werken)“: Warum gehen Menschen Tag für Tag ins Büro? Kultur, Arbeitsplatz
  • Microsoft zeigt ein Modell mit vier Workstyles: Travelers – Trackers – Concentrators – Orchestrators
  • „Holistic approach“ We now look at it more holistically in terms of how people get their jobs done: Change the way people work. Wie kann Umfeld und Technologie die Art und Produktivität der Zusammenarbeit verbessern?
  • Ziel des „Holistic approach: nur mehr 50% der Arbeitszeit am Arbeitsplatz verbringen
  • Share Knowledge! Find an expert, Publish Knowledge, Check in/check out, Make a decision, etc.
  • Geben Sie ihren Kunden eine Umgebung, wo diese Zusammenarbeit möglich ist!

Peter Pallierer, Microsoft, spricht über End-to-End Design & Architektur von SharePoint Server 2007 Lösungen

  • Start eines SharePoint-Projektes sollte immer mit „Designing and Planning“ sein: Scope: Abteilungs oder Unternehmensweit, Out oft he Box oder Customizing, Datenmigration, Skills and Ressourcen, Kapazitätsplanung, Workflowplanung, MySites, Stylings, Excel Services, Forms services, Mehrsprachig, Content Management etc,)
  • All dies und mehr findet sich in den SharePoint-Guides, z.B. White papers for Microsoft Office SharePoint Server 2007
  • Jetzt: Workflows besser in Visual Studio als in SharePoint erstellen wenn geplant ist, den Workflow auf mehreren Maschinen zu deployen.
  • Nach bestehenden Lösungen und best practises suchen - siehe die beiden folgenden Links
  • Patterns & practices: Application Architecture Guide 2.0 Chapter 20: Office Business Applications (OBA)
  • Patterns & practices: SharePoint Guidance
  • Tipp: Abwägung für Anforderungen z.B. sind transaktionale Prozesse besser in SQL Server Integration Services oder Biztalk Server abbildbar als in SharePoint

Petra Korica-Pehserl, Microsoft, „TFS und Organisation von Team-Projekten“ beschreibt Application Lifecycle Management von Sharepoint Projekten.

  • Fertiger SharePoint-Developer-VPC: Windows SharePoint Services 3.0 SP1 Developer Evaluation VPC Image http://go.microsoft.com?linkId=8989184
  • In VS2005 sind zwei AddOns nötig; ab VS2008 sind nur mehr die VS Extensions for WSS (VSeWSS)  notwendig da die VS Extensions for WF bereits in VSeWSS integriert sind
  • Ab VS2008 und VSeWSS 1.3 (aktuelle Version, auch x64, auch commandline-build) können Build-Prozesse direkt aus VS erfolgen
  • Arbeiten mit TFS (WSP project): package und feature.xml hinzufügen
  • In VS2010 sind alle Extensions natürlich bereits integriert , besitzt einen Visual Designer, Integration von TFS verbessert, Automatische Builds, Sandbox, etc.
  • SharePoint Gudiance: http://www.microsoft.com/spg
  • Tipp für Developer: How-Tos in SharePoint sind hier zu finden: http://MSSharePointDeveloper.com – eine schöne Website mit viel Webcasts, WhitePapers und Labs
  • Dieses Video auf channel9 zeigt einige der neuen Features von Sharepoint Development with Visual Studio 2010
  • Neue Plattform (also hier ;-): http://www.sharepointusergroup.at – community zum Austauschen, bitte um Ihr feedback!

Josef Blüml, T-Systems, erzählt über Entwicklung Software + Services basierender Office Business Applications

  • Office Business Applications (OBA): sind Erweiterungen des Office Systems 2007, also die Integration von LOB (Line of Business)-Systemen in das gewohnte Office
  • OBA-Typen: Typ1: Office Clients + LOB, Typ 2: Office + SharePoint + LOB, Typ3: + Multi LOB Integration
  • Integration in Office und bestehendes GUI (z.B. Ribbons), Document-Level Templates, Add-Ins, Custom Task Panes, Action Panes, Outlook Forms Regions,
  • Entwicklung in VSTO (Visual Studio Tools for Office; in VS2005 noch extra, in VS2008 integriert)
  • Verteilung mit Click Once
  • SOA: In WSS sind Webservices für Zugriff auf Listen und Seiten benutzbar ( http://[site]/_vti_bin/[service].asmx ) ; weitere Services wie BI, BDC, Search
  • In der SP Enterprise Edition sind zusätzlich Excel Services verfügbar
  • S+S: Hosted SharePoint (Cloud Services)
  • Zum Abschluss eine kleine Online-Demo: Services in Word 2007: Eigenes Ribbon mit Custom Task Pane. Dropdowns zeigen Dokumente aus SP und fügen den Inhalt ein - und den Wert einer Zelle eines Excel-Dokuments: Referenz auf ein Webservice auf Excel-Services (arbeiten mit Session-IDs beim Öffnen eines Excel-Dokuments, damit wird weitergearbeitet), Credentials setzen, OpenWorkbook, Zelle lesen und ausgeben, fertig.

Jetzt geht´s auf in die Mittagspause! Am Nachmittag gibt es weitere spannende Themen!

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